Regionalklasse: 421 RK Linz Umgebung / MV Ost
Nach 18 Runden Berg- und Talfahrt zum Meistertitel
Im Sommer 2017 beschloss das stärkste Quartett, welches Waldhausen im Tischtennis aufzubieten hat, in der kommenden Saison den Meistertitel anzupeilen. Voller Motivation kam bereits vor bzw. zu Beginn der anstehenden Saison ein kleiner Dämpfer. Saxen schien einen ähnlichen Plan zu verfolgen und stellte ebenfalls ein gewaltig starkes Quartett. Und verfügt darüber hinaus auch in der Breite über einen tollen Kader.
Bereits in Runde 1 prallten die Titelkandidaten aufeinander und unsere Jungs behielten mit 8:6 knapp die Oberhand. Den Rest der Herbstsaison ließ keine der beiden Mannschaften etwas Anbrennen. Und so rangierte unsere 1er-Mannschaft zum Ende der Hinrunde vor Saxen auf Platz 1.
In der Rückrunde gab es erneut in Runde 1 das Aufeinandertreffen der Liga-Giganten. Diesmal mit einer ordentlichen Klatsche für unsere Mannen – 1:9. Hier schien die Meisterschaft zum ersten Mal verloren. Doch siehe da – Saxen gibt in Runde 4 einen Punkt gegen Rechberg ab. Plötzlich wendete sich das Blatt erneut. Nun musste man wieder „nur“ das durchziehen, was auch im Herbst bereits gelang à alle restlichen Partien möglichst trocken gewinnen. Doch bereits in Runde 5 der Herbe Rückschlag. Nur 7:7 gegen den Fixabsteiger aus Perg. Kaum jemand im Tischtennisverein, und schon gar nicht aus der 1er-Mannschaft, konnte mit diesem Schock etwas anfangen. Doch nur wenige Stunden später erneut die Wende. Rainbach konnte gegen Saxen ein Unentschieden holen und der Frust des Vortags war bereits wieder im Winde verweht. Nachdem Saxen in Runde 8 gegen Gutau sogar verlor, war „der Drops gelutscht“.
Im Grunde konnte jeder aus dem Quartett genau „seinen“ Teil zum Meistertitel beitragen. Max Baumfried gewann 90% seiner Spiele und ging souverän vorne weg. Ebenfalls stark die Nummer 3 der Einzelrangliste – Johannes „cuTTy“ Gruber. Auch er verlor nur jedes fünfte Spiel. Lediglich gegen Perg lieferte er überhaupt nicht ab und verlor völlig unerwartet zwei Spiele. Über die ganze Saison kam auch Max Glinsner auf eine anständige Bilanz. Im Frühjahr etwas ins Schwanken gekommen, rangiert er zu Ende der Saison auf Platz 13 in der Einzelrangliste. Sehr erfreulich die Leistung vom kurzfristig „beförderten“ Bernhard Gassner. Nach dem spontanen Absprung von Claus Zorn im vergangenen Sommer, nahm Bernhard den Platz in der 1er-Ganitur ein und machte sein Ding mehr als nur gut. Er schaffte es ebenfalls auf Platz 13 im Einzelranking.
Bezirksliga: 521 Bezirksliga Linz Umgebung/MV Ost
Dank starkem Kollektiv im souveränen Mittelfeld
Großen Respekt hatten unsere 2er-Mannschaft und unsere 3er-Mannschaft vor der „neuen“ Bezirksliga. Gerade noch im Vorjahr aufgestiegen war mit einer spannenden Saison für beide Mannschaften zu rechnen. Im Nachhinein gelangen zwei tolle Plätze im vorderen Mittelfeld. An einen Kampf gegen den Abstieg war eigentlich bereits ab den ersten Runden nicht mehr zu denken.
Das 2er-Team musste beinahe die ganze Saison auf die eigentliche Nummer 1, Wolfgang Leonhartsberger, verzichten. Aber dafür sprang Robert Sebök ein und dieser machte seine Arbeit hervorragend. Im gelang es speziell im Herbst erstaunlich oft, seine Dynamik auf Vor- und Rückhand an den Tisch zu bringen und so kam Robi auf Platz 20 in der Einzelrangliste. Eine etwas steinigere Saison hat Josef „Gassi“ Gassner hinter sich. Er kam etwas enttäuschend auf Rang 31 und oft viel auf, dass speziell die knappen Partien letztendlich verloren gingen. Eigentlich untypisch für Routinier Gassi. Reini Buchberger verzeichnete in der vergangenen Saison die üblichen(?) Auf und Abs. Teilweise gelang wenig, eine Woche später beackerte Reine plötzlich wieder in Bestform den rechteckigen Tisch. Er landet letztendlich auf Platz 25. Eine tolle Saison gelang Kapitän Simon „Sims“ Leonhartsberger. Er agierte die ganze Saison über recht konstant. Gewann Großteils was er gewinnen musste, gewann manchmal als Außenseiter, verlor ein paar Mal als Favorit. Darüber hinaus können Sims und Gassi im Duo auch eine tolle Doppelbilanz aufweisen. 11 Siegen stehen nur 3 Niederlagen gegenüber.
Direkt einen Platz über der 2er-Mannschaft konnte sich das 3er-Team in der abgelaufenen Saison auf Platz 3 festsetzen. Wenn man bedenkt, dass Allerheiligen und Saxen bereits vor der Saison bzw. speziell am Papier kaum in Reichweite waren, ist der dritte Platz enorm hoch einzuschätzen.
Dabei zeigte Kapitän Rainer „Schneckal“ Hofstätter speziell im Herbst eine sehr gute Leistung. Zwischenzeitlich in absoluter Hochform gelang am Ende der Saison Platz 11 in der Einzelrangliste. Im Frühjahr pendelte sich die Form dann ein wenig ein. Dicht dahinter folgen Martin Burgstaller und Walter Gebetsberger auf Rang 15. Matl musste ein paar Mal in der 3er pausieren und in der 1er-Mannschaft aushelfen. Eine richtig gewaltige Saison erwischte Hansi Riegler. Konsequent die ganze Saison in toller Form reicht es am Ende für den tollen 5. Platz in der Einzelrangliste. Darüber hinaus ist die Doppelleistung von Walter und Hansi zu erwähnen. Von insgesamt 14 Doppelpartien konnten 13(!) Spiele gewonnen werden. Hinter dem 1er-Duo aus Allerheiligen der absolute Topwert in der Bezirksliga.
Bezirksklasse: 622 Bezirksklasse Mühlviertel Perg
Nach anstrengender Saison zufrieden die Pflicht erfüllt
Hinter der Mannschaft von Kapitän Florian „Flo“ Leonhartsberger liegt definitiv eine sehr anstrengende Saison. Bereits vor Runde 1 war klar, dass die Qualitäten von Stammspieler Robert „Robi“ Sebök oft in der 2er-Mannschaft benötigt werden. Und so kam es, dass Flo nur selten „seine Vier“ an den Tisch schicken konnte. Am Ende reicht es bei der 4er-Mannschaft für Platz 6. Man rangiert also im Mittelfeld der Tabelle. Das man trotz der Rotationen nie über einen möglichen Abstiegskampf sprechen musste, ist dem 4er-Team jedenfalls hoch anzurechnen.
In der Einzelrangliste schaffte es Flo in die Top 10 und belegte mit einer Punktlandung den 10. Platz. Er konnte exakt 2/3 seiner Spiele gewinnen und kam somit auf einen anständigen Wert. Bei den Einsätzen in der 4er-Mannschaft konnte Robi, interessanterweise anders als in der Bezirksliga, nicht vollends überzeugen. Bedeutet am Ende Platz 22 in der Einzelrangliste. Reini Steindl wurde als weiterer Stammspieler, der dann aber ebenfalls oft in der 2er und 3er-Mannschaft aushalf, 36ter in der Einzelrangliste. Auch Reini ist ständig ein Kandidat für wechselwöchig gute und dann wieder weniger gute Form. Scheint irgendwie am Vornamen zu liegen … 😉 Komplettiert wurden die Auftritte unserer 4er-Mannschaft durch Christian „Chrilly“ Donninger und Endre „Hombre“ Pelsöczi. Beide mit ziemlich ausgeglichener Bilanz. In Ordnung, aber dann doch weder Fisch noch Fleisch. Da geht, hoffentlich bereits nächste Saison, wieder etwas mehr.
- Klasse: Mühlviertel Ost
Rotationskünstler(innen) nun endgültig eine große Nummer in der 1. Klasse
Spätestens seit der abgelaufenen Saison ist es amtlich. Unsere 5er-Mannschaft ist nun nicht nur konkurrenzfähig, sondern auch richtig stark angekommen in der 1. Klasse. Mit Platz 4 erklomm unser 5er-Team nicht nur einen tollen Rang in der Tabelle, sondern sorgte auch mehrmals für richtig spannende und toll anzusehende TT-Abende. Ein großes Lob gilt dabei der Kapitänin Gabi Minixhofer, die – in Absprache mit Flo aus der 4er-Mannschaft – Woche für Woche eine ausgeglichene und „gewinndurstige“ Mannschaft stellen konnte.
Den besten Platz in der Einzelrangliste schaffte Endre Pelsöczi. Ständig zwischen Mannschaft 4 und 5 pendelnd, reicht es am Ende für Platz 12. Mit 82% an gewonnen Spielen eine absolut sehenswerte Bilanz. Mit ebenfalls absolut positiven Bilanzen folgen Günter Gerlinger (Platz 15), Elias Hasleder (Platz 17), Gabi (Platz 24) und Manfred „Mandi“ Brandstetter (Platz 24). Sehr erfreulich ist außerdem dass unsere Neulinge aus Dorfstetten auf Anhieb tolle Leistungen zeigen konnten. Dabei belegt Roman Haider Platz 33 in der Einzelrangliste und Andreas „Schauli“ Schaurhofer kommt auf Platz 37. Ein absoluter Topwert für die erste TT-Saison. Schauli sei auf diesem Weg übrigens eine GUTE BESSERUNG ausgerichtet. Er riss sich während einem Meisterschaftsspiel gegen Ende der Saison die Achillessehne. Wir freuen uns auf sein Comeback an der TT-Platte. Mit 6:6 kam übrigens auch Ursi Gebetsberger auf eine tolle Bilanz und Platz 41 in der Einzelrangliste! Weiters kam Martina Steindl auf Platz 60 und Sandra Berger, Nici Schaurhofer und Tanja Renner feierten ihre Premieren-Saison. Mit jeweils 1 Sieg in dieser ersten TT-Saison.









